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Heizungserneuerung

Gas Brennwerttechnik

Die Gasheizung ist in Deutschland am weitesten verbreitet. Die Investitionskosten sind gering, eine Lagerung des Brennstoffes ist nicht nötig und sie ist gut regelbar. Nachteilig hingegen ist die Nutzung eines fossilen Brennstoffes. Biogas hingegen ist zukunftssicher. Diese Heiztechnik bietet sich  bei einem Haus ohne Keller und einem bereits vorhandenen Gasanschluss an.

 

Holzpellet-Heizung

Eine Pelletheizung ist etwas teurer in der Anschaffung, aber günstiger in den laufenden Kosten. Aus diesem Grund lohnt sich eine Anschaffung vor allem bei einem hohen Wärmebedarf wie z.B. in Mehrfamilienhäusern. Die hohen Anschaffungskosten amortisieren sich nach etwa 8-10 Jahren aufgrund der niedrigen Brennstoffpreise und hohen Förderungen durch die BAFA. Notwendig ist jedoch viel Platz zur Lagerung der Pellets und für dessen Transportsystem. Hervorzuheben ist, dass dieses System auf eine regenerative Energiequelle zurückgreift, CO2 neutral ist und einen Wirkungsgrad von 90% erreichen kann. Somit gilt sie als Zukunftssicher und wird durch KfW-Programme und die BAFA gefördert.

 

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)/Blockheizkraftwerk (BHKW)

Ein Blockheizkraftwerk gewinnt Strom und Wärme gleichzeitig. Notwendig ist ein dauerhafter Wärme- und Strombedarf, nur dann ist eine Anschaffung wirtschaftlich. Das Prinzip eines BHKW beruht auf einem Generator zur Stromerzeugung, der meistens von einem mit Gas oder Öl betriebenen Motor angetrieben wird. Möglich sind aber auch regenerative Brennstoffe z.B. Biogas oder Pflanzenöl. Die meisten BHKW-Anlagen in Deutschland arbeiten mit einem Otto- oder Dieselmotor. Daneben gibt es noch andere Antriebsmöglichkeiten wie Stirlingmotor, Mikrogasturbinen oder Brennstoffzellen.

                                                                                                 Blockheizkraftwerk

Solarthermie

Eine Solarthermieanlage bietet sich zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung an. Wichtig ist ein unbeschattetes Dach nach Süden, Westen oder Osten. Sie ist nur in Kombination nutzbar (sie kann nicht den gesamten Energiebedarf decken), aber sehr zukunftssicher und regenerativ.

 

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und gibt diese an die Heizkörper im Haus weiter. Sinnvoll eingesetzt wird die Wärmepumpe nur in gut gedämmten Gebäuden bzw. Niedrigenergie- oder Passivhäusern mit Fußbodenheizung. Sie kann auch gut in Kombination mit einer Solaranlage genutzt werden. Die Installation einer Wärmepumpe ist flächenintensiv und es sollte möglichst eine Bohrung durchführbar sein. Ist dies nicht möglich, so muss Platz für einen Eisspeicher oder die Luft-Wärmepumpe sein. Ein Betrieb durch Strom ist nötig, daher ist die Wirtschaftlichkeit abhängig vom Strompreis.

                                                                                   Wärmepumpe (Außenbereich)

Fernwärme

Fernwärme versorgt Gebäude mit Warmwasser und Heizenergie. In Heizwerken wird durch Verbrennung unterschiedlicher Stoffe Wasserdampf erzeugt, welcher eine Turbine antreibt. Die bei der Kondensation erzeugte Wärme wird dem Fernwärmenetz über den Energieträger Wasser zugeführt. Das Problem der Fernwärme ist der geringe Nutzungsgrad. Viel Energie geht über den Weg zu den Gebäuden verloren. Dennoch bleibt es eine sehr ökonomische Variante des Heizens und ist sehr wartungsarm.

 

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