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Das Klimaschutzkonzept der Stadt Dormagen

Im Jahr 2010 hat die Stadt Dormagen im Rahmen der “Nationalen Klimaschutzinitiative“ der Bundesregierung ein umfassendes „integriertes kommunales Klimaschutzkonzept“ (IKSK) durch die Firma Adapton Energiesysteme AG erstellen lassen. Aufbauend auf den zahlreichen Klimaschutzmaßnahmen und -initiativen, die bereits seit Anfang der 1990er Jahre durch die Verwaltung umgesetzt oder initiiert wurden, erarbeitet das Konzept einen zukunftsorientierten Handlungsleitfaden für eine effiziente, umweltfreundliche und nachhaltige Klimapolitik der Stadt Dormagen.


Nationale Klimaschutzinitiative

Durch die nationale Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Klimaschutzmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien sowie Projekte zur Motivation klimaschonende Verbraucherverhaltens. Im Fokus stehen dabei sowohl die privaten Verbraucher als auch die Wirtschaft, die Kommunen sowie soziale und kulturelle Einrichtungen.
Die Erstellung des integrierten, kommunalen Klimaschutzkonzepts für die Stadt Dormagen ist Bestandteil dieser Initiative. Das Konzept wurde vom BMU gefördert und vom Projektträger Jülich betreut.


Von der IST-Analyse zum Leitfaden

Auf dem Weg zur Erstellung eines zukunftsorientierten Handlungsleitfadens in Sachen Klimaschutz galt es zunächst in Form einer umfassenden, stadtweiten Energiebilanz und CO2-Bilanz, den Status Quo für Dormagen zu erheben. Aufgrund der verfügbaren Datenlage wurden diese Bilanzen für das Jahr 2007 erstellt, welches fortan als Referenzjahr für die weitere Entwicklung der Energieverbräuche und CO2-Emissionen dient. Des Weiteren zeigt das IKSK die CO2-Minderungspotentiale der Stadt Dormagen auf. Hierbei wird unterschieden zwischen den Potentialen durch die Senkung des Energieverbrauchs (Effizienzsteigerung) und den Potentialen durch die Nutzung der verschiedenen Formen erneuerbarer Energien. Aus diesen Erkenntnissen wurden anschließend Handlungsempfehlungen erarbeitet und in einem umfangreichen Maßnahmenkatalog zusammengefasst.


Klimabeirat und Klimaschutzmanager

Zur Begleitung der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes und der anschließenden vorbereitenden Maßnahmenumsetzung wurde zu Beginn des Projektes ein Klimabeirat ins Leben gerufen. Seitens der Stadtverwaltung sind, neben dem Bürgermeister Herrn Hoffmann, Vertreter des Umweltteams, der Wirtschaftsförderung, der Eigenbetriebe, des Fachbereichs Städtebau sowie der Stadtmarketing und Verkehrsgesellschaft (SVGD) vertreten. Darüber hinaus sind die evd, der Chempark, die Verbraucherzentrale und die Bürgersolar RBS Dormagen in dieses Gremium integriert.
Zur Unterstützung bei der Koordination und Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen sowie der kontinuierlichen Verfolgung der Klimaschutzziele konnte des Weiteren, ebenfalls dank der Förderung durch die Klimaschutzinitiative des BMU, zum 01.05.2012 ein Klimaschutzmanager eingestellt werden.


Was steht im IKSK?

Auf den folgenden Seiten können Sie sich nun über die wichtigsten Inhalte und Erkenntnisse des „Integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes der Stadt Dormagen“ informieren. Zudem können sie sich das gesamte Werk hier herunterladen.

Klimaschutzmanager

Dennis Fels
Tel.: 02133/257-696
Fax: 02133/257-77696
Mail

Technisches Rathaus
Mathias-Giesen-Str. 11
41539 Dormagen

Umweltteam Stadt Dormagen

Anke Tobies-Gerstenberg
Tel.: 02133/257-270
Fax: 02133/257-77270
Mail

Carsten Wienberg
Tel.: 02133/257-412
Fax: 02133/257-77412
Mail

Manfred Zingsheim
Tel.: 02133/257-361
Fax: 02133/257-77361
Mail

Technisches Rathaus
Mathias-Giesen-Str. 11
41539 Dormagen

Weitere Informationen

Das Klimaschutzkonzept der Stadt Dormagen können Sie hier herunterladen.